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Spanende Bearbeitung

Drehmaschinen bearbeiten rotationssymmetrische Teile – Wellen, Buchsen, Gewinde. Maßgeblich sind Spitzenweite und Umlaufdurchmesser, also welche Werkstücklänge und welcher Durchmesser überhaupt zwischen die Spitzen passen. Fräsmaschinen arbeiten dagegen flächig und an Konturen; hier zählen die Verfahrwege der Achsen und die Aufnahme der Spindel, weil sie bestimmen, welche Werkzeuge sich einsetzen lassen.

Bei Bohrmaschinen reicht das Sortiment von der Tischbohrmaschine für die kleine Werkstatt über Säulenbohrmaschinen bis zur Radialbohrmaschine, bei der sich der Bohrkopf über schwere, feststehende Werkstücke schwenken lässt. Für saubere Bohrergebnisse gehören ein passender Maschinenschraubstock und ein Bohrerschleifgerät zur Grundausstattung.

Trennen und Umformen

Für Profile und Rohre sind Metallbandsägen der Standard – Gehrungsmodelle schneiden zusätzlich Winkel, was Rahmen- und Konstruktionsbau erheblich vereinfacht. Metallkreissägen liefern höhere Schnittleistung, wenn Serien gefertigt werden. Beim Umformen decken Biegemaschinen das Kanten von Blech ab; hydraulische Werkstattpressen kommen zum Fügen, Richten sowie zum Aus- und Einpressen von Lagern und Buchsen zum Einsatz.

Häufige Fragen

Welche Maschine für eine Ein-Mann-Werkstatt?

In der Regel eine Tisch- oder Säulenbohrmaschine plus eine Metallbandsäge. Dreh- und Fräsmaschinen lohnen sich, sobald regelmäßig Passteile gefertigt werden.

Wie viel Strom brauchen die Maschinen?

Kleinere Modelle laufen mit 230 V, die meisten größeren Dreh-, Fräs- und Sägemaschinen mit 400 V Drehstrom. Die Angabe steht in den technischen Daten jedes Produkts.