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Welcher Kompressor passt zu welchem Betrieb?

Kolbenkompressoren arbeiten im Aussetzbetrieb: Sie füllen einen Behälter und schalten ab, sobald der Druck erreicht ist. Das passt zu Werkstätten, in denen Druckluft in Schüben gebraucht wird – Reifenmontage, gelegentliches Schrauben, Ausblasen. Schraubenkompressoren laufen dagegen kontinuierlich, erwärmen sich gleichmäßiger und sind die Wahl, wenn über längere Zeit konstant Luft abgenommen wird, etwa an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig.

Entscheidend für die Auswahl ist nicht die Baugröße, sondern die effektive Liefermenge in l/min: Addieren Sie den Bedarf aller Werkzeuge, die gleichzeitig laufen sollen, und rechnen Sie einen Zuschlag ein. Der Betriebsdruck liegt je nach Modell zwischen 8 und 15 bar, während die meisten Druckluftwerkzeuge mit 6 bis 8 bar arbeiten.

Aufbereitung und Verteilung

Druckluft enthält Feuchtigkeit und Ölreste. Filter, Kältetrockner und Wasserabscheider aus der Druckluftaufbereitung sind Pflicht, sobald lackiert wird oder empfindliche Pneumatik im Spiel ist – ohne sie kondensiert Wasser in Leitungen und Werkzeugen. Für die feste Installation in der Halle stehen Rohrleitungssysteme bereit; Schlauchtrommeln, Kupplungen und Wandverteiler finden Sie unter Druckluft- und Energieverteilung.

Häufige Fragen

Kolben- oder Schraubenkompressor?

Kolben bei schwankendem Bedarf mit Pausen, Schraube bei gleichmäßiger Abnahme über längere Zeit.

Brauche ich einen Trockner?

Für Lackierarbeiten und empfindliche Pneumatik ja. Für gelegentliches Ausblasen genügt in der Regel ein Wasserabscheider.

Welcher Anschluss wird benötigt?

Kleinere Geräte laufen mit 230 V, größere benötigen 400 V Drehstrom. Die Angabe steht bei jedem Produkt in den technischen Daten.